Décret tertiaire: Wie geht man am besten vor?
Das Décret tertiaire, auch als Verordnung zur Sanierung von Gewerbeimmobilien bekannt, regelt die Einzelheiten zur Umsetzung von Artikel 17 des französischen Energiewendegesetzes (Loi de Transition énergétique).

Dieser Artikel betrifft die in Frankreich geltenden Vorschriften
Das Décret tertiaire, auch als Verordnung zur Sanierung von Gewerbeimmobilien bekannt, regelt die Einzelheiten zur Umsetzung von Artikel 17 des französischen Energiewendegesetzes (Loi de Transition énergétique).
Diese seit 2022 geltende Verordnung verpflichtet zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gewerbeimmobilien mit dem Ziel, den Energieverbrauch bis 2050 um 60 % zu senken.
Wer ist vom Décret tertiaire betroffen?
Das Décret tertiaire verpflichtet Eigentümer und Mieter von Gewerbegebäuden mit einer Fläche von mehr als 1.000 m² zur Reduzierung ihres Endenergieverbrauchs.
Betroffen sind alle bestehenden Gebäude mit gewerblicher Nutzung von mehr als 1.000 m². Die Verpflichtung zur Senkung des Energieverbrauchs gilt sowohl für Vermieter als auch für deren Mieter. Maßgebend ist die kumulierte Geschossfläche eines oder mehrerer Gebäude auf derselben Grundstückseinheit oder demselben Standort.
Welche Gebäude sind betroffen?
- Geschäfte (darunter Garagen/Werkstätten, Lebensmittelbetriebe, kleine Einzelhandelsgeschäfte in Einkaufszentren…)
- Büros (Immobilienagenturen, Banken…)
- Lagerstätten (darunter Lagerbereiche von Industrieanlagen…)
- Gesundheitseinrichtungen
- Bildungseinrichtungen
- Infrastrukturen für Sport, Freizeit und Transport
- Cafés, Hotels, Restaurants
- Die ERP, öffentlich zugängliche Einrichtungen (Établissements recevant du public)
Es ist möglich, Gebäude mit hohem Einsparpotenzial zusammenzufassen, zu globalisieren und auszuwählen. Sehr effiziente Gebäude können so weniger effiziente Gebäude ausgleichen.
Welches Vorgehen bietet Qualisteo zur Erfüllung des Décret tertiaire?
1. Schritt: Festlegung des Perimeters und des Referenzjahres
Definition des Perimeters für jedes Ihrer Gewerbegebäude über 1.000 m². Auswahl des Referenzjahres und der entsprechenden Verbrauchswerte (Jahr gleich oder nach 2010). Anbindung der Qualisteo-Datenbanken zur Übertragung der Verbrauchsdaten auf die Plattform OPERAT.
2. Schritt: Festlegung der Überwachungsmethode
Wahl zwischen den zwei Methoden (in Prozent oder als Absolutwert). Bewertung Ihrer Berechtigung für mögliche Anpassungen. Wenn Sie berechtigt sind: Vorbereitung der technischen und finanziellen Argumentation. Wenn Sie nicht berechtigt sind: Definition des Aktionsplans zum Erreichen der Ziele und Übermittlung der Daten an die Plattform OPERAT per automatischer Übertragung von den Qualisteo-Servern.
3. Schritt: Identifizierung von Einsparpotenzialen und Umsetzung des Aktionsplans
Identifikation von Einsparpotenzialen und Erstellung eines gezielten Aktionsplans zur Senkung des Energieverbrauchs über ein Energieaudit. Umsetzung des Aktionsplans. Überwachung der Verbrauchsentwicklung. Übermittlung der Ergebnisse an die Plattform OPERAT.
Welche Sanktionen drohen bei Nichteinhaltung?
Bei Nichteinhaltung der Verpflichtung droht den Verpflichteten eine Geldstrafe von bis zu 7.500 € sowie die Veröffentlichung ihres Namens auf einer staatlichen Website, auf der Säumige öffentlich angeprangert werden.
Die Sanktion nutzt das Prinzip des „Name & Shame“, woraus auch Marktmechanismen zur Bestrafung resultieren können.
Erfüllen Sie Ihre Pflichten durch die Einführung eines Energiemanagementsystems in Ihrem Gewerbegebäude
Qualisteo unterstützt Sie bei der Messung und Analyse Ihres Energieverbrauchs, um diesen zu senken.
Wir begleiten bereits Flughäfen, Einkaufszentren und touristische Standorte, die mit unseren Lösungen erhebliche Energieeinsparungen erzielt haben.


